Herzfrequenzmesser: der POLAR Ft60 im Test

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Da ich nun schon seit einem halben Jahr intensives Krafttraining mit regelmäßigen Cardioeinheiten mache, hab ich schon länger über die Anschaffung eines Herzfrequenzmessers nachgedacht. Hier gibt es einige Modelle zur Auswahl. Die bekanntesten Marken sind wohl Polar und Garmin, wobei es inzwischen auch Pulsuhren von runtastic, Adidas, sigma, beurer und anderen Sportmarken gibt.

Die wichtigste Frage, die man sich vor einer Anschaffung einer Pulsuhr stellen sollte, ist: Was soll mein Herzfrequenzmesser können und was soll er kosten? Die Preisspanne für einen Herzfrequenzmesser ist nämlich groß. Die einfache Variante misst wirklich nur den Puls und hat sonst kaum Zusatzfunktionen für um die 30 Euro bis hin zum Allround-Fitnesscomputer für 500 Euro.

POLAR Ft60: Überblick und Funktionen

Der Herzfrequenzmesser Ft60 von Polar ist eine solide Pulsuhr für den normalen Sportler.

Der Herzfrequenzmesser Ft60 von Polar ist eine solide Pulsuhr für den normalen Sportler.

Nach einigen Vergleichen habe ich mich dann für den Herzfrequenzmesser POLAR Ft60 entschieden. Mit ca. 95 Euro liegt diese Pulsuhr im guten Mittelfeld. Ich habe mir den Herzfrequenzmesser in weiß über Amazon bestellt. Er kommt in einem schlichten kleinen Karton im typischen POLAR-Design. Ein Brustgurt ist bei diesem Gerät schon enthalten, was sehr praktisch ist, denn bei vielen anderen Geräten muss der Brustgurt zusätzlich gekauft werden und kann dadurch den Preis ganz schön in die Höhe treiben.

Die Uhr kann direkt angelegt werden, nicht wie bei anderen Fitnessarmbändern, bei denen das Armband erst gekürzt werden muss. Es besteht aus einem angenehm weichen, elastischen Material, so dass sich die Uhr insgesamt sehr angenehm tragen lässt. Natürlich schwitzt man darunter, aber da der Herzfrequenzmesser wasserdicht ist, kann man ihn nach dem Training einfach unter fließend Wasser sauber machen. Das Gehäuse macht einen sehr stabilen und gut verarbeiteten Eindruck und ist recht robust. Trotzdem ist die Uhr nicht klobig sondern passt auch an ein schmales Handgelenk sehr gut.

Zu den Funktionen kann ich sagen, dass der Herzfrequenzmesser Ft60 von POLAR absolut meinen Ansprüchen genügt. Man kann während des Trainings verschiedene Trainingsdaten einsehen: den aktuellen Puls, die verbrannten Kalorien, in welcher Herzfrequenzzone man sich aktuell befindet und die Uhrzeit. Sollte man über die individuelle aerobe Zone hinauskommen, meldet die Uhr einen Signalton.

Damit das Gerät möglichst genau messen kann, muss vor der ersten Benutzung ein Fitnesstest gemacht werden, der darin besteht, den Ruhepuls zu messen, so dass von diesem Wert aus die verbrauchten Kalorien etc. berechnet werden können. Zusätzlich ist es möglich, einen weiteren Test zu machen, für den man bestimmte Aktivitätszonen durchlaufen muss. Darüber kann ich jedoch nichts berichten, da ich diese Funktion bisher nicht genutzt habe.

Dank des individuellen Wochenziels ist man stets motiviert, die angestrebten Einheiten zu absolvieren.

Dank des individuellen Wochenziels ist man stets motiviert, die angestrebten Einheiten zu absolvieren.

Wenn man das Gerät zum ersten Mal in Betrieb nimmt und alle persönlichen Einstellungen vornimmt, kann man zudem zwischen drei Programmen wählen: „Gewicht reduzieren„, „Fitness steigern“ oder „Fitness maximieren„. Auf dieser Grundlage werden dann auch die Wochenziele in Form von angestrebter Dauer und Kalorienverbrauch berechnet. Wenn man den Herzfrequenzmesser eine Zeit lang genutzt hat, werden diese Werte immer wieder aktualisiert, so dass man für sich ein optimales Trainingspensum findet und zudem immer einsehen kann, wie weit es noch zum Wochenziel ist. Das motiviert ungemein!

Herzfrequenzmesser POLAR Ft60: Zusammenfassung

Ich benutze meinen Ft60 nun schon seit ungefähr drei Monaten und kann sagen, dass ich sehr zufrieden bin. Das Preis-Leistungsverhältnis dieser Polar-Pulsuhr ist wirklich top! Ich denke, für alle „normalen“ Sportler ist dieses Gerät mehr als ausreichend, um seine Fitness stetig überprüfen und sich verbessern zu können. Als Hochleistungssportler würde ich vielleicht zu einem hochwertigeren Herzfrequenzmesser tendieren. Zusammenfassend kann ich also nur positives von diesem Gerät berichten und es guten Gewissens weiterempfehlen.


Bildnachweis: © schwarzer.de

Über den Autor

Rebecca Liebig

Rebecca Liebig ist gerade im achten Monat schwanger. Voller Vorfreude auf ihr Baby genießen sie und ihr Mann die spannende Zeit. Von der ersten Übelkeit bis hin zu den Bewegungen ihres Mädchens halten sie alles fest. Schließlich möchte man sich später ja auch an diese Zeit erinnern. Bei der Planung des Kinderzimmers gehen die Vorstellungen zwar auseinander. In einem sind sich Rebecca und ihr Mann jedoch einig: Die aufregende Zeit wollen sie so richtig genießen. Rebecca plant, drei Jahre mit ihrer Tochter zu Hause zu bleiben. Auch ihr Mann möchte zwei Monate Elternzeit nehmen.

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