Glücksbringer

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Glücksbringer – Sie bringen Glück

Jeder Mensch hat seine eigene Vorstellung von Dingen, die ihm Glück bringen. Wobei sich die Meinungen innerhalb eines Landes weitgehend decken. In Indien ist es zum Beispiel Buddha, der als große Statue sehr oft anzutreffen ist. Man sagt, reibt man seinen vergoldeten dicken Bauch, so bringt es Glück.

In Japan wiederum ist es eine kleine Porzellankatze, die Glück bringen soll. So wie sie die Menschen von der Straße ins Haus winkt, so soll sie auch das Glück anlocken.

Andere Länder andere Sitten. In Deutschland gibt es gleich mehrere Glücksbringer. Angefangen bei der Hasenpfote, die jedoch auf jeden Fall echt sein muss, um ihren Zweck zu erfüllen. Außerdem ist das sehr seltene vierblättrige Kleeblatt ein beliebter Glücksbringer. Dann wäre da noch der Marienkäfer. Er soll zum Schutze der Kinder dienen und sie vor Krankheiten bewahren, wenn er ihnen zufliegt. Außerdem gilt er auch als Bote von Maria, der Mutter Gottes. Schüttelt man ihn jedoch ab oder tötet ihn sogar, zieht man das Unglück an.

Zum türkischen Brauch des Glücks gehört auch eine Kette, an der ein Dreieck mit einem Auge darauf abgebildet ist. Diese Kette soll vor Bösen Blicken schützen. Einen ähnlichen Zweck erfüllt bei uns in Deutschland die Mistel. Darüber hinaus verfügt sie über heilende Kräfte.

Allseits bekannt ist auch das gute alte Hufeisen. Dreht man die Öffnung nach oben, so sagt man, fällt das Glück geradezu hinein. Ein Hufeisen, dessen offene Seite nach rechts zeigt, markiert ein „C“, das die Bedeutung für den Namen Christus markiert. Nicht weniger bekannt ist das Glücksschwein, das sowohl von den Germanen als Heiligtum verehrt wurde und die Sau als Rohstofflieferant auf Wohlstand und Glück hindeutete.

So gibt es viele Glücksbringer – auch wenn deren „Wirkung“ nicht nachgewiesen ist, so beruhigt die Anwesendheit eines Glücksbringers uns doch in manch unangenehmen Situation.

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Über Sabrina Mueller

Sabrina Müller, geboren 1982 in Berlin, ist inzwischen Mutter von drei Kindern. Eigentlich wollte sie gar nicht so viele Kinder. Nachdem ihre erste Tochter jedoch wirklich pflegeleicht war, haben sich Sabrina und ihr Mann für weitere Kinder entschieden. Konnte ja keiner wissen, dass auf pflegeleicht nicht immer auch wieder pflegeleicht folgt. Nach der ersten Tochter folgten noch ein Mädchen und ein Junge. Ihre Rasselbande füllt Sabrinas Leben derzeit aus. Neben der Betreuung der Kinder engagiert sich Sabrina auch im Kindergarten und näht und bastelt gerne.

1 Kommentar

  1. Schutzengel on

    Schutzengel werden auch immer wieder sehr gern verschenkt. Gerade zu Taufe dienen Sie als Anhänger in Silber mit einer Kette oder Holz zum aufhängen für die Wand als kleine Glücksboten. 🙂

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