Die Geschichte der Puppe

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Überall auf der Welt spielen Kinder schon seit ewigen Zeiten mit Puppen. In den Anfängen der Puppen waren diese jedoch keineswegs zum Spielen gedacht. Eher dienten die ersten Puppen kultischen Zwecken. Ihnen wurden vor allem religiöse und magische Bedeutungen zugesprochen. Bereits im achten Jahrhundert vor Christus wurden Puppen verwendet. Damals wurden sie in Heilungsritualen eingesetzt.

Die ersten Puppen wurden aus eher vergänglichen Materialien gefertigt. So kamen zum Beispiel Stroh, Lehm, Kuhfladen, Holz, Papiermaché, Ton, Pflanzenfasern, Stoff und selbst Bronze zum Einsatz. Außerdem wurden Puppen auch aus haltbareren Materialien hergestellt, wie zum Beispiel Terrakotta oder Alabaster. Derartige Puppen aus etwas weniger vergänglichen Materialien konnten über lange Zeitspannen zwischen den Generationen immer weiter gereicht werden.

Während sich die Kinder in den frühesten Zeiten nur mit den Puppen zufrieden geben konnten und dabei auch sicherlich ihren Spaß hatten, kamen im Laufe der Zeit immer mehr Neuerungen hinzu. Zuerst wurden Kleider und weitere Anziehsachen für die Puppen entworfen und teilweise in Handarbeit von den Müttern hergestellt. Nach und nach wurden auch Häuser aus Holz, die auf der einen Seite offen sind, für Puppen gebaut. Nun fehlten selbstverständlich auch die Möbel für das Puppenhaus. An den Herstellungsvorgängen wurde im Laufe der Zeit immer mehr gefeilt, sodass heutzutage die Puppenhäuser aufklappbar sind und in der Regel aus Kunststoff bestehen. Diese neuen Puppenhäuser und Puppenstuben sind bis in das kleinste Detail ausgestattet. So hängen sogar Vorhänge vor den Fenstern und teilweise kann sogar das Licht in den Lampen angeschaltet werden.

Nach diesem ganzen Luxus fehlen der Puppe eigentlich nur noch ein Auto, ein Boot und ein Pferd. Im 20. Jahrhundert wurden auch diese Dinge neu produziert.

Über Iris Martin

Iris Martin

Iris Martin, Jahrgang bleibt ein gut gehütetes Geheimnis, ist Mutter zweier Kinder. Rabauke 1 und Rabauke 2 sind Wunschkinder ersten Grades, treiben ihre Eltern regelmäßig an den Rand der Verzweiflung und wissen sie von dort mit einem lieblichen Augenaufschlag wieder wegzuholen. Iris ist derzeit mit ihren beiden Jungs zu Hause, genießt das Leben als Vollzeitmami und hält das Chaos so im Rahmen. Neuen Herausforderungen stellt sie sich dabei gerne - immer gut gewappnet mit dem Wissen, das nur aktiv agierende Eltern haben können.

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