Babyfon

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Das Babyfon als elektronische Nanny

Viele Eltern lassen ihr Baby direkt nach der Geburt im ehelichen Bett schlafen. Doch irgendwann kommt die Zeit, da das Baby aus dem Elternschlafzimmer ausziehen und in sein eigenes Kinderzimmer einziehen sollte. Um von da an trotzdem ein sicheres Gefühl zu haben, dass es dem kleinen Erdenbürger trotzdem gut geht und um den Schlaf des Babys zu überwachen, nutzen Eltern Babyfunk – das so genannte Babyfon.

Mit dem Babyfunk wird es den Eltern ermöglicht, sich in einem anderen Raum oder gar in einem anderen Haus aufzuhalten, während das Baby in seinem Bettchen schläft. Möglich wird dies durch den tragbaren Empfänger, den die Eltern bei sich führen. Dieser Empfänger gibt die Geräusche aus dem Kinderzimmer über einen Lautsprecher wieder. Somit sind die Eltern in der Lage, schnell auf Geräusche wie Weinen oder Schreien ihres Babys zu reagieren.

Das Babyfon besteht aus zwei Teilen: Dem Sender und dem Empfänger. Der Sender sendet Funksignale an den Empfänger, die dann über den im Empfänger integrierten Laufsprecher ausgegeben werden. Zusätzlich können Leuchtdioden über die Lautstärke im Kinderzimmer Aufschluss geben. Dies ist besonders dann von Vorteil, wenn die Lautstärke am Empfänger herunter geregelt wurde. Dann wird das Signal nicht akustisch sondern visuell ausgegeben.

Der Sender ist in der Regel so konzipiert, dass er Signale nur geräuschaktiviert sendet. Das bedeutet, dass der Sender nur dann ein Signal sendet, wenn auch tatsächlich ein Geräusch empfangen wird. Durch diese Technik kann die Lebensdauer der Batterien erhöht und der Elektrosmog gesenkt werden.

Geräte für den Babyfunk können in zwei verschiedene Kategorien eingeteilt werden. Zum einen sind das die unidirektionalen Geräte, die auch am häufigsten gebraucht werden. Unidirektional bedeutet, dass das Senden der Funksignale nur in eine Richtung möglich ist. Der Sender am Babybettchen sendet das Funksignal und der Empfänger bei den Eltern empfängt es. Außerdem gibt es bidirektionale Babyfunk-Geräte. Somit ist es möglich, mit dem Baby zu sprechen, es zu beruhigen.

Über Sabrina Mueller

Sabrina Müller, geboren 1982 in Berlin, ist inzwischen Mutter von drei Kindern. Eigentlich wollte sie gar nicht so viele Kinder. Nachdem ihre erste Tochter jedoch wirklich pflegeleicht war, haben sich Sabrina und ihr Mann für weitere Kinder entschieden. Konnte ja keiner wissen, dass auf pflegeleicht nicht immer auch wieder pflegeleicht folgt. Nach der ersten Tochter folgten noch ein Mädchen und ein Junge. Ihre Rasselbande füllt Sabrinas Leben derzeit aus. Neben der Betreuung der Kinder engagiert sich Sabrina auch im Kindergarten und näht und bastelt gerne.

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