Teddybären

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„Woher stammt eigentlich der Teddy“?

Der ersten Geschichte nach bekam er seinen Namen durch Theodore „Teddy“ Roosevelt. Der 1902 auf einer Jagd in Mississippi keine Gelegenheit zum Abschuss eines Bären hatte. Seine Jagdkollegen setzten ihm ein angebundenes Bären – Baby vor die Flinte, mit der Hoffnung dass Roosevelt es erschießen würde.

Aber er weigerte sich strikt auf so ein „süßes“ Bären – Baby zu schießen.

Roosevelt sagte: „Würde ich diesen kleinen Bären töten, könnte ich meinen Kindern niemals mehr in die Augen schauen“. Aber leider wurde das Bären – Baby von einem Jagdkollegen mit dem Jagdmesser dann doch getötet. Ein damals berühmter Karikaturist „Clifford K. Berryman“ hielt diesen Vorfall in einem Bildchen fest.

Er verwendete immer mehr Bären in seinen Karikaturen, schließlich wurde der Teddybär zur Symbolfigur des Präsidenten.

Zwei russische Einwanderer (Morris + Rose Michtom) bastelten für ihren Laden einen Bären zur  Dekoration des Schaufensters. Roosevelt soll ihnen damals schriftlich gestattet haben ihn „Teddy`s bear“ zu nennen. Da eine sehr starke Nachfrage zu diesem Kinderspielzeug bestand, gründete im Jahre 1903 Michtoms die Ideal Novelty und Toy Company und schufen einen Gelenk – Teddy.

Der zweiten Geschichte nach entwickelte in Giengen an der Brenz „Richard Steiff“ ein Neffe der Spielzeugherstellerin „Margarete Steiff“ den ersten Teddybären mit beweglichen Armen und Beinen.

Er wurde im Jahre 1903 nach Amerika geschickt, aber wegen Nichtgefallen wieder zurück nach Giengen gesandt. Margarete Steiff stellte diesen „Teddy“ an ihrem Messestand in Leipzig, an dem sie hauptsächlich ihre selbstgenähten, gefilzten Nadelkissen anbot aus. Den „Teddybären“ aber wollte zuerst niemand haben, keiner beachtete ihn. In letzter Minute brauchte ein amerikanischer Vertreter noch ein „Verlegenheitsmitbringsel“ und kaufte genau diesen Teddy von Margarete Steiff.

Der oder die Beschenkte fand diesen Bären aber nicht sonderlich schön und verschenkte ihn weiter, bis er schließlich seinen Weg in die Auslage eines Geschäftes fand. Dort entdeckte ihn der Sekretär von Teddy Roosevelt und er nahm den Teddybären mit für Roosevelts Tochter zum Geburtstag. Das Kind war von diesem Bären so begeistert und angetan, das sie ihn nach dem Namen ihres Vaters „Teddy“ benannte.

Von diesem Moment an wurde der Teddybär immer beliebter und auf der nächsten Leipziger Frühjahrsmesse im Jahre 1903 bestellte ein amerikanischer Vertreter bei der Firma Steiff 3.000 Teddybären.

Egal welche Geschichte auch stimmt, das Erstaunliche bei Teddybären ist… das die Anziehungskraft bei Kindern und auch bei Erwachsenen bis zum heutigen Tage nie aufhört zu wachsen!
Viel Spaß beim „stöbern“!

Über merle

Für Merle ist es bereits die zweite Schwangerschaft. Nach der Schwangerschaft mit ihrem großen Sohn folgt nun ein kleines Mädchen. Auch wenn der schnell wachsende Bauch Merle immer mehr einschränkt, genießt sie noch die Zeit zu zweit mit ihrem Sohn. Anders als gedacht, läuft die Schwangerschaft jedoch nicht nur nebenher. Dieses Mal hat nämlich auch Merles Mann die Gelegenheit, die Vorbereitungskurse zu besuchen und bei der Vorsorge mit dabei zu sein. Für Merle ist das zwar manchmal auch ganz schön anstrengend. Dennoch freut sich die gelernte Ingenieurin, gemeinsam mit ihrem Mann die Schwangerschaft zu erleben.

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