Plüschtiere

1

Hochwertige Plüschtiere bekommen ihr naturgetreues Aussehen durch einen umfangreichen Gestaltungsprozeß. Als erste Voraussetzung für einen guten Entwurf beobachten die Designer/innen die echten Vorbilder der Plüschtiere im Zoo oder in der freien Natur. Nach den hierbei entstandenen ersten Entwürfen werden die Plüschtiere erst einmal aus Ton modelliert. Nach diesem Modell werden dann die ersten Schnitte angefertigt, die von den Designer oft noch mehrfach überarbeitet werden, bis das Plüschtier endlich ihren Vorstellungen entspricht.

Viele der Plüschtiere verzücken uns mit der einmal schönen Musterung ihres Felles. Um diese Muster zu erreichen, werden verschiedene Techniken benutzt:

Bei manchen Plüschtieren wird das Muster aus Einzelteilen zusammengesetzt – ab und zu können auch gemusterte Webpelze verwendet werden – die bereits vorhanden sind (z. B. das Fell einer Kuh). Aber meistens findet sich für das gewünschte Plüschtier kein passendes, vorhandenes Fell. Für diese Plüschtiere werden nun die Druckvorlagen selbst entwickelt. Das kann ein besonders langwieriger Prozeß sein, der nur gelingt, wenn sorgfältige Naturbeobachtungen mit technologischem Können zusammenkommen.

Doch auch jetzt hat das Plüschtier noch nicht sein gewünschtes Aussehen.

Denn die Auswahl der passenden Augen ist oft schwierig. Da sie sind entscheidend für den Gesichtsausdruck des Plüschtieres sind, ist hier Fingerspitzengefühl gefragt. Bei einem hochwertigen Plüschtier werden auch nur hochwertige Kunststoffaugen eingesetzt. Falls man keine passenden Augen findet, werden diese extra für das Tier produziert. Die Augen – und somit der Gesichtsausdruck – werden dann häufig durch die besondere Schnittführung und Bemalung zusätzlich betont.

Deshalb können Plüschtiere – Made in Germany – nie so billig sein, wie ein Fernost-Waren…. jedoch ist die hochwertige, naturgetreue Verarbeitung den Preis auf jeden Fall wert.

Share.

Über Rebecca Liebig

Rebecca Liebig ist gerade im achten Monat schwanger. Voller Vorfreude auf ihr Baby genießen sie und ihr Mann die spannende Zeit. Von der ersten Übelkeit bis hin zu den Bewegungen ihres Mädchens halten sie alles fest. Schließlich möchte man sich später ja auch an diese Zeit erinnern. Bei der Planung des Kinderzimmers gehen die Vorstellungen zwar auseinander. In einem sind sich Rebecca und ihr Mann jedoch einig: Die aufregende Zeit wollen sie so richtig genießen. Rebecca plant, drei Jahre mit ihrer Tochter zu Hause zu bleiben. Auch ihr Mann möchte zwei Monate Elternzeit nehmen.

1 Kommentar

Leave A Reply