Wenn der Kinderwunsch sich nicht erfüllt

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Viele Paare leiden unter einem unerfüllten Kinderwunsch, trotz regelmäßigem Geschlechtsverkehr kommt es einfach nicht zur Schwangerschaft.

Doch dies ist noch kein Grund die Hoffnung aufzugeben, es gibt viele Hilfsmöglichkeiten, die einem Paar zum Kind verhelfen können.

Die Eizellspende in einem fremden Land wahrnehmen.

Wenn ein Paar kein Kind auf natürlichem Wege bekommen kann, gibt es viele Alternativen, die doch noch für den erwünschten Kindersegen sorgen. Eine Möglichkeit ist die künstliche Befruchtung, doch diese setzt intakte Eizellen und einen auslösbaren Eisprung voraus. Dies ist allerdings nicht immer der Fall, so dass manche Eltern auf eine Eizellspende zurückgreifen. Bei dieser Hilfsmöglichkeit bekommt die Frau fremde Eizellen eingesetzt, die dann mit den Spermien ihres Partners befruchtet werden. In Deutschland ist diese Behandlung aufgrund von Nebenwirkungen verboten, es besteht aber die Möglichkeit, den Eingriff in einem Nachbarland wie beispielsweise Prag durchführen zu lassen. Durch die Eizellspende ist es auch für unfruchtbare Mütter möglich, ein einiges Baby zu bekommen, gezeugt mit dem Sperma des Partners.

Ein Leben ohne Kinder?

Einige Paare möchten sich nicht über die Bestimmungen der Natur hinwegsetzen, wenn es auf dem natürlichen Wege nicht funktioniert, entscheiden sie sich für ein Leben ohne Kinder. Ob dies in Frage kommt, liegt an den individuellen Ansprüchen und Wünschen des Paares, es gibt schließlich auch noch die Möglichkeit einem fremden Kind ein Zuhause zu geben. Der Entscheidungsprozess fällt vielen Eltern nicht leicht, es sollte sich niemand vorschnell für ein Leben ohne Kinder entscheiden, ohne die Alternativen wie künstliche Befruchtung, Eizellspende oder Adoption in Betracht zu ziehen.

Leben mit einem fremden Kind

Während einige Paare sehr unter dem unerfüllten Kinderwunsch leiden, gibt es immer wieder Frauen die ungewollt schwanger werden, das Baby aber aus verschiedenen Gründen nicht bei sich aufziehen möchten. Für Paare mit dem unerfüllten Wunsch nach einem Baby besteht die Möglichkeit, ein fremdes Kind als Pflegekind oder durch eine Adoption in die Familie aufzunehmen. Häufig ist es auch der Fall, dass ein Pflegekind irgendwann von den Pflegeeltern adoptiert wird, die Adoption muss jedoch von den biologischen Eltern genehmigt werden. Nach der Adoption hat das Kind gegenüber seinen Eltern die gleichen Rechte und Pflichten wie ein leibliches Kind. Im Gegensatz zur Eizellspende ist eine Adoption auch in Deutschland möglich, allerdings bislang nur für verheiratete Paare.

Pflegekind auf Zeit in Notsituationen

Die Entscheidung für oder gegen ein Pflegekind muss in aller Ruhe getroffen werden, denn in vielen Fällen ist es so, dass das Kind nach einer Weile wieder in seine Herkunftsfamilie zurück darf. Für die Pflegeeltern bedeutet dies eine schmerzvolle Trennung, aus diesem Grund entscheiden sich manche Paare eher für ein Leben ohne Kinder. Ein Pflegekind kann allerdings auch in Langzeitpflege übernommen werden, so dass aus dem Leben ohne Kinder schnell ein turbulenter Familienalltag wird.

Über Rebecca Liebig

Rebecca Liebig

Rebecca Liebig ist gerade im achten Monat schwanger. Voller Vorfreude auf ihr Baby genießen sie und ihr Mann die spannende Zeit. Von der ersten Übelkeit bis hin zu den Bewegungen ihres Mädchens halten sie alles fest. Schließlich möchte man sich später ja auch an diese Zeit erinnern. Bei der Planung des Kinderzimmers gehen die Vorstellungen zwar auseinander. In einem sind sich Rebecca und ihr Mann jedoch einig: Die aufregende Zeit wollen sie so richtig genießen. Rebecca plant, drei Jahre mit ihrer Tochter zu Hause zu bleiben. Auch ihr Mann möchte zwei Monate Elternzeit nehmen.

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