Blutungen Schwangerschaft in der 36. SSW: Was sind die Ursachen?

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Blutungen jeglicher Art lösen im ersten Augenblick immer einen kleinen Schreck aus. Vor allem in der Schwangerschaft. Es gibt aber auch Blutungen in der Schwangerschaft, die harmlos sind. In der 36. SSW kann blutiger Ausfluss folgende Ursachen haben.

Wie stark sind die Blutungen in der Schwangerschaft zur 36. SSW?

Bevor man nach dem Grund forscht, sollte man sich ein genaues Bild von der Situation machen. Das heißt, erst sollte man prüfen:

  1. Ort der Blutung
    Ist die Blutung vaginal und im Körperinneren? Oder könnte es sich eher um eine äußerliche Verletzung handeln?
  2. Stärke der Blutung
    Sind es großflächige Schmierblutungen oder einzelne Tropfen?

Abhängig von der Blutungsstärke sind die möglichen Ursachen. Nicht für alle Blutungen in der Schwangerschaft ab der 36. SSW sind bis heute alle Gründe entdeckt worden. Doch ein genauer Blick auf das Symptom hilft, einige von vornherein ausschließen und sortieren zu können.

 

 

Gerade in der Schwangerschaft erfährt die Mutter die wahre Kraft ihrer Hormone — sowohl auf eine gute, als auch auf eine unangenehme Weise. Der Hormon-Haushalt ist ein einziges Chaos, die Östogen-Produktion durcheinander.

Gerade in der Schwangerschaft erfährt die Mutter die wahre Kraft ihrer Hormone — sowohl auf eine gute, als auch auf eine unangenehme Weise. Der Hormon-Haushalt ist ein einziges Chaos, die Östogen-Produktion durcheinander. (#01)

Blutungen in der Schwangerschaft (36. SSW)? — Ein einziges Hormon-Chaos

Gerade in der Schwangerschaft erfährt die Mutter die wahre Kraft ihrer Hormone — sowohl auf eine gute, als auch auf eine unangenehme Weise. Der Hormon-Haushalt ist ein einziges Chaos, die Östogen-Produktion durcheinander. Hormone können unter anderem auch Blutungen in der Schwangerschaft zur 36. SSW hervorrufen. Die Schwangerschaftshormone überlagern zu dieser Zeit die normalen weiblichen Hormone. Die wiederum werden von dieser Umstellung beeinflusst.

Ist die Frau schwanger, können im Zeitraum Blutungen auftreten, in dem die werdende Mama normalerweise ihre Regel gehabt hätte. Hormonbedingt können während der gesamten Schwangerschaft immer mal wieder harmlose Blutungen auftreten. Meist gehen die innerhalb von drei Tagen vorüber. Ein Viertel der Mütter in Deutschland hat Blutungen in der Schwangerschaft (auch in der späten 36. SSW möglich).

 

Die Gebärmutter und der Gebärmutterhals spielen in der Schwangerschaft die zentrale Rolle und sind der Hauptort des Geschehens, wenn Frauen schwanger sind. (#02)

Die Gebärmutter und der Gebärmutterhals spielen in der Schwangerschaft die zentrale Rolle und sind der Hauptort des Geschehens, wenn Frauen schwanger sind. (#02)

Gebärmutterhals und Plazenta — Ursprungsort für Blutungen in der Schwangerschaft

Die Gebärmutter und der Gebärmutterhals spielen in der Schwangerschaft die zentrale Rolle und sind der Hauptort des Geschehens, wenn Frauen schwanger sind. Deshalb gilt es, beide besonders in den Blick zu nehmen. Blutungen in der Schwangerschaft können zum Beispiel durch eine Infektion des Gebärmutterhalses auftreten.

Ab der 36. SSW ist es beispielsweise auch wahrscheinlicher, dass die Mutter blutet, weil der Gebärmutterhals erweicht und sich für die bevorstehende Geburt weitet. Weitere Gründe können sein:

Wucherungen (Fibrom)

Als Fibrom bezeichnet man ein Geschwür, das in der Uteruswand oder dem Gebärmutterhals auftreten kann. Keine Sorge: Fibrome sind harmlos, sollten aber entfernt werden. Sie können mitunter Grund für Blutungen in der Schwangerschaft (36. SSW) sein.

Riss in Gebärmutterwand (Uterus ruptur)

Blutungen können zudem durch einen Riss in der Gebärmutterwand hervorgerufen werden. Das wird auch Uterus ruptur genannt und kommt öfter bei Frauen mit vorausgegangenen Kaiserschnitt oder anderen Operationen in der Gebärmuttergegend vor, Uterus ruptur ist sonst jedoch selten.

Fehllage des Mutterkuchens (Plazenta previa)

Ebenfalls häufig kommt es bei Müttern mit früheren Kaiserschnitt-Geburten vor, dass der Mutterkuchen in eine schiefe Lage rutscht. Das wird in der Fachsprache als Plazenta previa bezeichnet und kann besonders bei einer Zwillings- beziehungsweise auch Mehrlingsschwangerschaft passieren und Blutungen im letzten Trimester der Schwangerschaft (ab 36. SSW) verursachen. In diesem Fall wird der Gynäkologe wahrscheinlich zu einer Geburtseinleitung und verfrühter Geburt raten.

 

Es mag banal klingen: Blutungen in der Schwangerschaft kann Folge einer Blasenentzündung der Mutter sein. (#03)

Es mag banal klingen: Blutungen in der Schwangerschaft kann Folge einer Blasenentzündung der Mutter sein. (#03)

Weitere Ursachen für Blutungen in der Schwangerschaft (36. SSW)

Es mag banal klingen: Blutungen in der Schwangerschaft kann Folge einer Blasenentzündung der Mutter sein.
Seltener kann der Grund für Blutungen in der Schwangerschaft (ab der 36. SSW) außerdem durch eine Fehlbildung des Nabelschnuransatzes sein. Das bringt eine sofortige Entbindung mit sich, um zu garantieren, dass es dem Baby gut geht.

Um auf Nummer sicher zu gehen, sollte bei Blutungen in der Schwangerschaft jeglicher Art der Gynäkologe oder Hebamme informiert werden. Experten können in dieser Situation immer am besten helfen, da sie die gesamte Schwangerschaft begleiten und die medizinische Geschichte der Frau kennen.

Die Ursache der Blutungen in der Schwangerschaft zur 36. Woche sind von Mutter zu Mutter unterschiedlich. Manchmal ist die Ernährung der Mutter auch dafür verantwortlich. Unbeachtet sollten sie dennoch aber nicht bleiben — auch wenn sie harmlos sein könnten.


Bildnachweis:© Fotolia-Titelbild: JPC-PROD-#01: Kzenon -#02:rendix_alextian-#03:Kaspars Grinvalds

Über Iris Martin

Iris Martin

Iris Martin, Jahrgang bleibt ein gut gehütetes Geheimnis, ist Mutter zweier Kinder. Rabauke 1 und Rabauke 2 sind Wunschkinder ersten Grades, treiben ihre Eltern regelmäßig an den Rand der Verzweiflung und wissen sie von dort mit einem lieblichen Augenaufschlag wieder wegzuholen. Iris ist derzeit mit ihren beiden Jungs zu Hause, genießt das Leben als Vollzeitmami und hält das Chaos so im Rahmen. Neuen Herausforderungen stellt sie sich dabei gerne - immer gut gewappnet mit dem Wissen, das nur aktiv agierende Eltern haben können.

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